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Namaste
Dies heißt übersetzt: „Ich
grüße
den Gott in Dir“.
Die
Idee, den Verein zu gründen, hatten wir schon lange. Durch unsere zahlreichen, vor allem Trekkingreisen in arme Länder dieser Welt,
haben wir die Not vieler Menschen gesehen und uns
entschieden zu helfen. Wir haben auf jeder dieser
Reisen versucht, Hilfe in Form von Medikamenten, Geldspenden, Kleidung
... zu geben.
Am 29. Juni 2002 war es dann
soweit. Alle bürokratischen Hürden überwindend, haben wir mit 29 Mitgliedern und 6.000 Euro
Startkapital den Verein "Nepalhilfe Kulmbach e.V. gegründet.
Peter Pöhlmann wurde zum Vorsitzenden
gewählt, Dr. Johann Hunger und Sonja Promeuschel
als Stellvertreter. Als Schatzmeister fungierte
Stefan Fechner und Gerhard Weith als Schriftführer.
Vorstandschaft 2002

Von links nach rechts:
Gerhard Weith - Dr. Johann Hunger - Stefan
Fechner - Sonja Promeuschel - Peter Pöhlmann
Vorstandschaft 2009
Von links nach rechts:
Stefan Fechner - Ursula Erbacher - Sonja
Promeuschel - Peter Pöhlmann - Gerhard Weith
Gründe für den Verein
Peter Pöhlmann, Dr. Hans Hunger und
Sonja Promeuschel kennen Nepal durch zahlreiche Reisen seit 1990. Nepal
ist das zweitärmste Land im asiatischen Bereich und das zehnt ärmste Land
der Welt. Sehr groß ist das soziale Gefälle auch innerhalb des Landes.
Besonders in den Gebirgsgegenden ist die Armut ausgeprägt. Die mit
solchen Situationen verbundenen Erlebnisse hinterlassen immer wieder
nachhaltige Eindrücke. Deshalb sind in den letzten Jahren von Kulmbach
aus durch persönliche Initiativen viele Unterstützungsmittel, Heil- und
Hilfsmittel (Rollstühle, Röntgengerät) gezielt nach Nepal gebracht
worden. Die Reisen nach und in Nepal ließen auch die Erkenntnis wachsen,
dass dort die allgemeine Schulsituation kritisch zu sehen ist. Die
öffentlichen Schulen, in die lediglich ein Teil der Kinder geht, sind
vielfach nicht in die Lage versetzt, eine ausreichende Schulbildung zu
vermitteln. Privatschulen nach englischem Vorbild gibt es. Diese
erzielen gute Bildungsstandards, kosten für nepalesische Verhältnisse
jedoch viel Geld. Nepali leben in Großfamilien, durchschnittlich mit
fünf bis sechs Kindern in der Familie. Eine qualifizierte und damit
teure Schulbildung für ihre Kinder können sich diese Familien in den
seltensten Fällen leisten. Nur eine gute Schulbildung kann es den
Kindern in ihrem späteren Leben ermöglichen, sich aus dem Kreislauf der
Armut selbst zu befreien.
Diese Tatsache bestimmt
auch den
Zweck
des Vereins
Es sollen ganz bestimmte Projekte –
u. a. auch abgestimmt mit der Deutschen Botschaft in Nepal – finanziell
gefördert werden:
1. der Bau eines Schulgebäudes und die
Beschaffung von Einrichtungen einschließlich von Lehr- und Lernmitteln
für die Tilingtar Secondery School in Kathmandu,
2. der Bau eines Schulgebäudes bzw. der
Ausbau von Schulräumen und die Beschaffung von Einrichtungen für die Shree Bageshwaree Schule in Malekhu, Bezirk Dhading,
3. der Übernahme von Einzelpatenschaften
von Schulkindern zur Finanzierung des entgeltlichen Schulbesuchs.
Vereinssatzung
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